Sonntag, 10. Februar 2013

Badepralinen mit Lavendel & Zitrone/Mandarine


Eine tolle "Sache" für die kalte Jahreszeit und für alle, die gerne ein Bad 
nehmen oder ihren Füßen hin und wieder ein pflegendes Fußbad gönnen, ist
selbstgemachte Badecreme mit Kakaobutter.

Ich habe selten etwas verwendet, das nach dem Baden eine so wunderbar 
zarte Haut hinterlassen hat. 

Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich meine ersten Badeherzchen 
hergestellt habe und die "nach-dem-Bad-Füße" meines Sohnes (der die
Herzchen u n b e d i n g t sofort testen musste wollte) gefühlt habe...

Mit strengem Blick habe ich ihn angeschaut und ihn gefragt, ob er seine 
Füße nach dem Baden etwa schon eingecremt hat, ohne mich sie vorher mal
anfassen zu lassen. 

Aber er hat beteuert, dass er sie SO aus dem Wasser gezogen, und nur
abgetrocknet hat. :-) Sie waren zart und weich wie Babyfüße - und das 
nach einer dreiviertel Stunde im Wasser.  

Die Badepralinen lösen sich nur im heißen Wasser zart sprudelnd auf und
verströmen dabei ein wunderbares Aroma für die Sinne:  

Lavendelöl wirkt entspannend & harmonisierend 
Zitronenöl erfrischt Geist & Sinne und wirkt belebend
Mandarinenöl erfrischt und wirkt besänftigend & aufheiternd

Kakaobutter und Mandelöl schenken eine zarte & geschmeidige Haut, so dass
man sich nach dem Bad/Fußbad nicht eincremen muss. 












Ich selbst bin nicht unbedingt ein "Vollbad-Fan", aber ich mache sehr gerne
und in regelmäßigen Abständen Fußbäder: im Winter in kuschelig-heißem 
und  im Sommer in erfrischend-kühlem Wasser (eine wunderbare 
Entspannung für die Füße, die den ganzen Tag gelaufen und gestanden sind).

Inzwischen habe ich die Badepralinchen schon in verschiedenen Duft-
richtungen ausprobiert, aber am besten gefallen sie mir mit ätherischem 
Lavendel-, Zitronen & Mandarinenöl. Auch Freundinnen wünschen sich  
immer Badeherzchen mit diesen Düften. 

Für Fußbäder im Sommer sind aber auch Badeherzchen mit Zitrone und
Pfefferminz prima erfrischend. 

Rezept-Idee für Badecreme  

200 gr Natron 
100 gr Zitronensäure 
50 gr Stärke
50 gr Milchpulver
60 gr Kakaobutter (Mangobutter)
10 gr Mandelöl (Reiskeimöl, Sojaöl)
50 - 100 Tropfen ätherisches Lavendelöl 
50 - 100 Tropfen ätherisches Zitronen- oder Mandarinenöl
(ich mag's gern gut und stark duftend :-))
Getrocknete Lavendelblüten  

Arbeitsfläche, -geräte, Schüssel, Becherglas und Förmchen wie immer mit 
Alkohol aussprühen. 

Die trockenen Zutaten (1-4) zusammen vermischen. 

Die Butter auf niedriger Temperatur einschmelzen und das Öl hinzufügen.
Bei größeren Mengen sollte man die Butter/Ölmasse, sobald sie flüssig ist, 
am besten portionsweise verarbeiten und stets warm halten, damit sie nicht 
hart wird. 

Das geschmolzene Öl in die Trockenmasse geben und am besten mit der 
Hand (vorher Gummi- oder Einmalhandschuhe anziehen) verkneten. 

Die Masse ist richtig, wenn sie sich anfühlt wie nasser Sand. 

Danach ätherische Öle und getrocknete Lavendelblüten hinzufügen und 
nochmals gut verkneten. 

Die fertige Masse in Förmchen geben und ganz, ganz fest eindrücken oder 
mit der Badekugel-Zange zu Kugeln verarbeiten. 

Bei der Verarbeitung mit der Badekugelnzange oder mit Acrylkugeln (aus 
dem Bastelgeschäft), in beide Hälften Masse füllen und dann zudrücken. 

Hier beachten: die Masse nicht vor dem Schließen der Form platt drücken, da 
sich die Masse sonst nicht richtig miteinander verbindet und die Kugeln 
brechen. 

Ich muss allerdings sagen, dass ich mit dem Formen von Badekugeln etwas 
"auf Kriegsfuß" stehe und wesentlich lieber mit Kunststoff- oder Silikon-
Förmchen arbeite. 

Die fertigen Badepralinen vorsichtig auf ein Tablett legen und nach einer 
Weile bei Zimmertemperatur kurz in den Kühlschrank oder sogar ins
Gefrierfach stellen. 

Nach dem Ausformen ein paar Tage bei Zimmertemperatur durchtrocknen 
und hart werden lassen.  Da kein Wasser enthalten ist, halten die

Badepralinchen auch ohne Konservierung sehr lange.

 

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