Montag, 30. September 2013

Noch ein bisschen was für's "Wohlfühl-Gefühl"



Fast gleichzeitig mit dem Kopfkissenspray ist noch ein feiner Körperpuder 
und ein feuchtigkeitsspendendes Erfrischungs-Körperspray entstanden. 

Eigentlich sind dies Sachen, die ich vorwiegend und sehr gerne im Sommer 
verwende, wenn es sehr heiß ist und mir persönlich Körpersahne zu viel auf
der Haut ist. 

Nun ist der Sommer zwar rum und die Temperaturen so, dass man schon 
wieder gut und gerne eine reichhaltige Körperpflege "vertragen" kann, 
aber ich wollte die Fotos auf jeden Fall gerne zeigen und Euch auch die 
Rezepte mitteilen. Nur weil kein Hochsommer mehr ist, heißt es ja nicht, 
dass man kein Körperspray und keinen Körperpuder mehr verwenden darf. 
:-) 




Ein Körperpuder ist eine leichte, edle, zart-duftende Körperpflege. Er
hinterlässt (gerade im Sommer, aber nicht nur im Sommer) ein angenehm
trockenes Gefühl und einen ganz wunderbar pudrigen Duft auf der Haut. 


















Für eine Menge von ca. 30 gr vermische ich

10 g Kaolin (weiße Tonerde)
10 g Maisstärke 
5 g Pfeilwurzelstärke  
2 g Ronaflair
1 g Seiden- oder Perlenplver
20 Tropfen Jojobaöl oder etwas Kakaobutterpulver
1 g Magnesiumstearat  
1 g Urea
4 - 10 Tropfen ätherische Öle oder Parfümöle

und mixe die Zutaten in einer ausrangierten und gesäuberten Kaffee-
mühle gut durch. 

Wenn man den Puder danach noch durch ein sehr feines Sieb in den 
Pudertiegel streicht, erhält man einen wunderbar seidigen & pflegenden 
Körperpuder.  

Körperpuder soll ja auch als Trockenshampoo, wenn es mal schnell gehen
muss und die Zeit zum Haare waschen nicht reicht, prima anzuwenden sein. 
Das habe ich allerdings (bisher) nicht ausprobiert, kann hierzu also (noch) 
nichts sagen.  























Ein Körperspray erfrischt den Körper, spendet der Haut Feuchtigkeit & 
umhüllt sie mit einem zarten, fruchtig-frischen Duft. 

  • zitronig-erfrischend mit Zitronen-, Bergamotte- und Mandarinenöl 
  • für's Sommer- und Urlaubsfeeling mit einem Spritzer Kokos 
  • oder zitronig-minzig mit einem "Schwupps" Pfefferminz

Der Tipp, das Spray im Sommer im Kühlschrank aufzubewahren, hat sich auf
jeden Fall bewährt, so spendet es nicht nur Feuchtigkeit, sondern wirkt 
zusätzlich kühlend für den "Frische-Kick" zwischendurch. 


Für ein 100 ml Fläschchen koche ich 

50 ml destilliertes Wasser 
ab und lasse es abkühlen.
Dann füge ich 
30 ml Orangenblütenwasser 
10 ml Melissengeist 
7 ml Dermofeel 
2-3 gr Urea 
20 Tropfen Seidenprotein
10 Tropfen Vitamin E 
20 - 30 Tropfen ätherische Öle oder Parfümöle 
hinzu. 

Hier sind den Variationsmöglichkeiten und der Phantasie keine Grenzen gesetzt. 

Wer mag, kann den Alkohol weglassen und anstelle von destilliertem Wasser 
nur Hydrolat verwenden.  

Als "Grundlage" kann man auch nur abgekochtes, destilliertes Wasser 
verwenden, in dem man während des Kochens einen Teebeutel mit 
Orangen-, Zitronen-, Pfefferminz- oder weißem Tee ziehen lässt. 

Ganz so, wie man mag. 

Leider kann ich heute nicht mehr sagen, woher ich das Rezept habe, 
denn ich habe mir die Zutaten bereits vor einem Jahr in einer total 
unstrukturierten Suchorgie :-) zusammengeschrieben und bekomme heute
leider nicht mehr zusammen, auf welchen Seiten ich da war. Man möge mir 
dies bitte nachsehen. :-)  

Und während ich nach wie vor mit bewundernden Augen auf die hübschen,
selbstgesiedeten Seifen der begabten Seifensiederinnen schiele, habe ich 
an diesem Rühr-Tag noch ein paar kleine, neue Ziegenmilch-Glycerin-Seifen
gegossen. Ich sammle also weiterhin Mut für's Seifesieden und beschäftige 
mich bis dahin ausgiebig mit der etwas einfacheren Herstellung kleiner, 
gegossener Seifen.   














































Jedes Mal, wenn ich mir neue Förmchen gönne, müssen sie  SOFORTUND-
AUFDERSTELLE ausprobiert werden. Das war so ein neues Förmchen. :-)
Das Rezept findet Ihr in einem älteren Post über Seifchen. 

Für heute wünsche ich Euch eine schöne Woche und viel Spaß beim 
Basteln, Bauen, Kochen, Werkeln, Handarbeiten & Fleißigsein. :-) 





Kommentare:

  1. Nur Mut liebe Alex -

    meine Karriere begann auch mit Glycerinseife zu Weihnachten als Geschenk ... und dann sagte mir meine Freundin, hast Du die Bomben auch selbst gemacht .. nein - aber zu Deinem Geburtstag bekommst Du dann welche.. so war es auch und ließ mich nicht mehr los ...

    Seife sieden hatte ich jedoch als letztes ausprobiert und der Irrsinn von explodierenden Flüssigkeiten, die streng ätzend sind ist auch etwas übertrieben - eine Schutzbrille und ein paar Handschuhe und der nötige Respekt machen das Seifensieden zu einem der wunderschönsten Hobbies (für mich) die es gibt ...

    Herzliche Grüße,

    Kristin

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  2. Liebe Kristin,
    danke für's Mutzusprechen! :-) Genau das mit dem Ätzenden, Sprudelnden, Blubbernden und Dampfenden hat mich bisher davon abgehalten. Aber wer weiß, vielleicht ist es tatsächlich nur noch eine Frage der Zeit und ich wage mich auch ans Seifesieden. Reizen würde es mich nämlich ungemein! :-) Dass das eines der schönsten Hobbys sein kann, das kann ich mir sehr gut vorstellen, vorallem, wenn man sieht, was für wunderschöne, tolle Ergebnisse dabei herauskommen. Also schau'n wir einfach mal... :-) Liebe Grüße zurück,
    Alexandra

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  3. Liebe Alexandra, ich lese ja recht viele Blogs, aber deiner gefällt mir echt unwahrscheinlich gut. Ich war von Anfang an gefesselt von deinen Beiträgen, die in einer wahnsinnig schönen Aufmachung daher kommen. Ich bin ab sofort regelmäßig dabei und freue mich auf die kommenden Beiträge!
    Lieben Gruß
    Sabine

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  4. Liebe Sabine,
    das freut mich sehr!
    Ganz herzlichen Dank für das wunderschöne Kompliment für meine Beiträge - ich hab' vorhin mal auf Deine Seite gespickelt und kann dieses nur zurückgeben!
    Einen lieben Gruß zurück,
    Alexandra

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